Typisch Fränkisch

landschaft_baesslerDie Franken gelten allgemein als reserviert und redefaul, schlecht gelaunt und Fremden gegenüber recht verschlossen. Wir meinen, dass dies nur Vorurteile sind. Zum besseren Verständnis der fränkischen Mentalität anbei ein paar Hintergrundinformationen:

 

 

 

 

  1. Bezeichnen Sie einen Franken niemals als Bayern. Nie, fei wärgli. Dies ist historisch begründet: Napoleon hat die Franken 1803 – ohne sie zu fragen – den Bayern zugeschlagen. Und die Bayern haben daraufhin alles mitgenommen was nicht niet- und nagelfest war – auch ohne zu fragen. Deshalb gibt es seither gewisse Animositäten zwischen Nord- und Südbayern.
  2. Verabschiedet wird sich mit „Ade“. Unbedingt vermieden werden sollte „Tschüss“ oder gar „Tschüssi“. Kennt man sich bereits etwas länger wird ein „Servus“ höflich erduldet.
  3. Die Uhrzeiten verwirren Nicht-Franken am meisten: 10:15 ist Viertel Elfe; 10:30 ist Halb Elfe und 10:45 dann Dreiviertel Elfe – eigentlich logisch, oder?
  4. Hören Sie den Franken genau zu, denn sie möchten verstanden werden. Aber versuchen Sie nicht den Dialekt nachzuahmen – das geht in die Huusn und wird als Beleidigung empfunden.